🎉Schmudo🎉
Der Schmudo startete dieses Jahr etwas gemütlicher als sonst. Erst am Mittag trafen wir uns zum Schminken, ganz ohne Schulbesuch am Vormittag. Besonders erfreulich war, dass uns Viki, unsere Erichshagner Trompetistin🎺, das ganze Wochenende begleitete und somit für zusätzliche musikalische (und moralische) Unterstützung sorgte.
Der erste grosse Programmpunkt war der Kinderfasnachtsumzug. Angeführt wurde dieser von unserer Präsidentin, die mit dem „Grind“ souverän vorneweg marschierte. Anschliessend spielten wir an der Kinderfasnachtsparty ein Ständli und sorgten für ordentlich Stimmung bei den kleinen (und grossen) Fasnächtlern.
Danach ging es weiter zu einem Auftritt vor dem Altersheim. Wie jedes Jahr wurden wir von den Bewohnenden und dem Altersheim-Team herzlich empfangen und kulinarisch verwöhnt: legendäre Mini-Schenkeli, Fasnachtschüechli und Berliner stärkten uns für den weiteren Tag. Ein besonderes Highlight war der als rollstuhlfahrender Bewohner getarnte «Schenkeli-Dieb».
Gut gestärkt starteten wir in die Beizlifasnacht, zunächst im Restaurant Speer. Die gesamte Gugge drängte sich ins Restaurant. An dieser Stelle ein grosses Sorry an das Servierpersonal, das sich tapfer zwischen den Schnüfflern hindurchzwängen musste. Ein Schnüffler hatte zudem seine Paukenschläger nicht ganz im Griff, ein grösseres Schlammassel konnte jedoch in letzter Sekunde verhindert werden.
Unsere Beizentour führte uns anschliessend weiter in Luzia’s Högg Bar. Das Publikum dort war zwar überschaubar, dafür war der anschliessende Apéro umso feiner. Im Restaurant Brüggli wurde es auf Wunsch der Wirtin und der Gemeindepräsidentin, erneut sehr kuschlig. Nach einem erfolgreichen Auftritt im Restaurant wurden wir mit frischen Pizzen belohnt, was die Motivation nochmals deutlich steigerte.
Zum Abschluss spielten wir ein Ständli vor dem Restaurant Frohsinn. Für eine anwesende Hochzeitsgesellschaft standen wir Spalier und die männlichen WC-Besucher wurden von unserem Startrompeter mit einem ganz persönlichen Ständli überrascht, ein Service, den man so wohl nicht überall bekommt.
Ein rundum gelungener Schmudo mit viel Musik und jeder Menge Fasnachtsmomenten🎺🥁🎉.
🎉Freitag – Goldsprenger Maskenball 🎉
Am Freitag stand der Maskenball der Goldsprenger Goldingen auf dem Programm. Nach unserem ersten Auftritt im Ländlerzelt durften wir uns über ein besonders schönes Kompliment freuen: Die Hüdä Hädä Guggä teilte uns mit, dass sie nach unserem Auftritt nun etwas Angst hätten, selbst noch auf die Bühne zu müssen. Ein grösseres Lob kann man sich kaum wünschen.
Bis zu unserem zweiten Auftritt um 01.00 Uhr, wir sind ja bekanntlich die Midnight-Guggä, wurde fleissig konsumiert. Ein Schnüffler stellte sich irgendwann die existenzielle Frage:
„Wer hät mir so en Siech agrüert?“.
Um Mitternacht wurden die Preise für die Maskenprämierung sowie den Shötli-Contest verteilt. An dieser Stelle herzliche Gratulation an die kleinste anwesende Guggä, Hüdä Hädä, welche sich souverän den 1. Platz im Shötli-Contest gesichert hat. Wir sind grosse Fans! Ob der Name dieser Guggä wohl auch nach einem 1. Platz an einem Shot-Contest entstanden ist…?
Unser Auftritt um 01.00 Uhr war trotz teilweise beachtlichem Pegel überraschend gut und konnte sich definitiv sehen lassen. Unser Bühnentanz war überraschend schnell fertig…ob da wohl ein Teil vergessen ging? Man munkelt, dass ein Schnüffler nach dem Auftritt vergessen hat, dass dieser bereits stattgefunden hat.
Ein gelungener Freitag mit viel Musik, guter Stimmung und genau der richtigen Portion Fasnachtschaos🎺🥁🎉.
🎉Fasnachtssamstag🎉
Der Samstag stand wettertechnisch unter keinem guten Stern: Regen, Regen und nochmals Regen. Entsprechend fiel dieses Jahr auch die Schnüffler-Spaziergruppe nach Benken ins Wasser, im wahrsten Sinne des Wortes. Beim Grillstand zum Umzugsstart gab es eine wichtige Erkenntnis: Vegimenüs nur bei expliziter Vorbestellung. Dafür entschädigte der ausgeschenkte Apero, der half, den Körper von innen zu wärmen und dem Dauerregen tapfer zu trotzen.
Der Umzug selbst sorgte dann wieder für bessere Laune. Dank einer ausserordentlich tiefen Startnummer war die Freude gross. Nach dem Umzug spielten wir ein Ständli und stärkten uns dabei mit grosszügigen Mengen Capri-Sonne und Bachwasser.
Anschliessend folgte der Fasnachtsgottesdienst, der sich inoffiziell als 60. Geburtstagsparty von Rolf Dittli entpuppte. Beim Lied Fix di war sich das Schlagzeugregister allerdings nicht ganz einig, welches Tempo nun eigentlich das richtige wäre – musikalische Spannung inklusive.
Nach einem weiteren Ständli auf der Aussenbühne ging es später zum Spaghettiessen in das Restaurant Frohsinn. Der grosse Hunger einiger Schnüffler konnte erst mit einem zweiten Teller gestillt werden. Trotz regem Alkoholkonsum legte die Midnight Gugge an diesem Abend einen so starken Auftritt hin, dass Spielführer Röbi spontan noch ein zusätzliches Lied anhängte. Eine Zeitbegrenzung für Auftritte gibt es ja bekanntlich erst am Sonntag🎺🥁.
🎉Fasnachtssonntag🎉
Der Abschluss der Saison startete wie jedes Jahr mit einer feinen Gerstensuppe, dieses Mal nicht 300 Liter zu viel 😉. Ein riesiges Dankeschön an Francesca❤️! In der Früh, während dem Suppe kochen, habe sie sogar noch Besuch von einem Gugger (nicht Schnüffler) erhalten, der in ihrem Garten seine Kollegen gesucht habe. Es wird nie langweilig zur Fasnachtszeit…
Auch dieses Jahr wurden am Sonntag beim Schminken nicht nur wir, sondern auch die Plakettenverkäufer/innen sowie der Fasnachtsverein aufgehübscht.
Als wir aus dem Guggenkeller nach draussen traten, konnten wir es kaum glauben: Sonnenschein. Einige Schnüffler hätten definitiv besser ihre Sonnenbrille eingepackt, dann wären die müden Augen nicht ganz so offensichtlich gewesen 😉.
Obwohl der Umzug seit Jahren zur gleichen Uhrzeit startet und wir stets mit der gleichen Startnummer eingeteilt sind, war dies bei einem langjährigen Mitglied nicht mehr ganz präsent. Details eben.
Während dem Umzug stoppten wir dieses Jahr zum ersten Mal im Dorfkern für ein kurzes Ständli. Nach dem Umzug durften wir wie üblich als erste Gugge ein Ständli auf der Guggenbühne spielen. Trotz Müdigkeit und aufgeplatzten Lippen brachten wir den letzten Auftritt der Saison souverän über die Bühne und unterhielten das voll gefüllte Dorfzentrum nochmals gebührend.
Anschliessend folgte im Guggenkeller die traditionelle Abschlussrunde. Oftmals wird dort geweint, wenn jemand seinen Austritt bekannt gibt – doch dieses Jahr blieben die Augen trocken. Und das sogar trotz offizieller Aufforderung der Präsidentin. Den Abend liessen wir gemütlich im Blue-Monkey-Zelt ausklingen. Spätestens jetzt wäre aber der Zeitpunkt gekommen, um unseren läufigen Schnüffler wieder an die Leine zu nehmen.
Am Montagabend wurde dann noch der Guggenkeller aufgeräumt, und damit war klar: Jetzt ist der ganze Spass schon wieder vorbei.
DANKE für eine grossartige Saison voller Glücksmomente
❤️🎺🥁🎉🍻







